Der Winter in Schweden ist heiß

Cover Der Winter in Schweden ist heissDer Winter in Schweden ist heiß

eine erotische Geschichte

von Joleen Carter

An seinem letzten Arbeitstag vor seinem Weihnachtsurlaub schlendert Julian durch die verregneten Straßen und beschließt, das Fest im Schnee zu verbringen. Auf dem Weg nach Schweden trifft er die Anhalterin Sylvie, die ihn auf seinem Tripp in den hohen Norden begleitet.

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Nicht geeignet für Jugendliche unter 18 Jahren.



Aus dem Buch
Der Winter in Schweden ist heiß von Joleen Carter:

Es war Nacht, als wir in Kiel am Anleger in der Warteschlange standen. Sylvie hatte ein bisschen geschlafen. Jetzt durchwühlte sie meine Provianttüte auf dem Rücksitz nach Essbarem. Dabei kniete sie auf dem Rücksitz.

Weil sie ihren Mantel inzwischen abgelegt, und als Zudecke verwendet hatte, war mein Blick nun frei auf ihre kunterbunt geringelte Strumpfhose und einen knackigen runden Po, der kaum bedeckt von einem orangefarbenen Cordrock, fast meine Schulter berührte.

Ich stellte mir vor, wie ich meinen Kopf nur zu drehen brauchte, um meine Nase zwischen ihren Pobacken zu versenken. Sofort richtete mein Glied sich auf und drückte schmerzhaft gegen den unnachgiebigen Stoff meiner Jeans. Triumphierend hielt Sylvie ein Snickers und ein Mars in die Höhe und ließ sich wieder auf den Sitz plumpsen.

Leseprobe: Der Winter in Schweden ist heiß

(mit freundlicher Genehmigung der Autorin)

Es weihnachtet sehr

Es war schon dunkel, als ich den alten Jeep auf die Hauptstraße lenkte. Der Rucksack war schnell gepackt gewesen. Aber bis vor einer Stunde hatte ich nach den verdammten Schneeketten gesucht.

Nach der Arbeit hatte ich die weihnachtlichen Auslagen in den Geschäften betrachtet. An den grauen Fassaden der Häuser sah ich die immer gleichen aufblasbaren Weihnachtsmänner emporklettern. Aus den verregneten Fenstern der Wohnungen blinkten mich bunte Lichterketten an. Und inmitten der Fußgängerzone stand ein großer geschmückter Plastikweihnachtsbaum mit regenfester Plastikdekoration.
Morgen war mein erster Urlaubstag. Und in drei Tagen war Weihnachten.

Vom Regen durchnässt und verfroren, hatte ich die Wohnungstür hinter mir zugekickt. Was für ein Sauwetter. Wie sollte einem da weihnachtlich werden. Kein Schnee, keine Geschenke, keine Feier, auf die ich eingeladen worden war. Kein Gänsebraten mit Rotkohl und Klößen. Das war das Einzige, was mir fehlte. Ich hatte die bucklige Verwandtschaft hinter mir gelassen. Das war der Preis dafür.

Ich hängte die Regenjacke zum Trocknen auf und legte die Schuhe umgedreht auf die Heizung. „Pah, wenn ich Rotkohl und Gänsekeule essen will, dann gehe ich einfach zu Ikea!“, dachte ich.
Im Kühlschrank fand ich eine Dose Cola, im Gefrierfach eine Thunfischpizza. „Auch nicht schlecht!“, versuchte ich mir gut zuzureden.
Als die Pizza fertig war, stellte ich sie auf den Wohnzimmertisch und machte den Fernseher an. Fernseher sind eine sinnvolle Erfindung. Es ist fast so, als wäre man gar nicht allein.

Dann, ich war fast satt, kam diese komische Ikeawerbung: – Wohnst du noch? Oder lebst du schon? –
Ich nahm einen großen Schluck Cola und spülte damit das letzte trockene Stück Keksboden der Tiefkühlpizza hinunter. „Nein“, antwortete ich dem Fernseher. „Eigentlich fühlt sich das hier nicht wirklich nach leben an.“ Ich sah die bunten Holzhäuschen in denen nur fröhliche Menschen – alle schon – lebten. Vor allem aber sah ich die superdicken weißen Schneeflocken, die vom Himmel herab segelten, um sich sacht auf endlosen Tannenwäldern niederzulassen.
So musste Weihnachten sein. So musste es sein, zu leben.

Zweimal Ikea an einem Nachmittag? Das musste definitiv ein Zeichen sein! Ich beschloss, Weihnachten in Schweden zu verbringen. Ich kramte meinen Rucksack unter dem Bett hervor, schmiss Zahnbürste und Kamm, ein paar Boxershorts und Shirts hinein. Die lange rote Unterhose konnte auch nicht schaden. Zwei Jeans, zwei dicke Pullis, eine Handvoll Norweger Socken. Fertig!

Schnell noch unter die Dusche: meine schulterlangen blonden Locken waschen, die Achseln und den Sack rasieren und dann alles noch mal gewissenhaft einseifen.

Mein Schwanz mochte es sehr, wenn ich die Seife gründlich einmassierte. Dabei knetete ich immer sanft meine Eier durch, während ich meinen wachsenden Ständer der ganzen Länge nach durch die andere Hand flutschen ließ. Wenn mein Sack sich ganz stramm an meinen Körper zog, dann nahm ich beide Hände zur Hilfe und massierte mit kräftigen Strichen über Schaft und Eichel. Immer schneller rieb ich ihn. Dabei stellte ich mir vor, dass mein glühender Stab immer wieder durch die Ritze zweier ebenso schlüpfrig geseifter Melonen glitt, bis mein Schwanz unkontrolliert zu zucken begann und die schwere Last meiner Hoden stoßweise in das Gesicht einer imaginierten Unbekannten schoss. Leider traf ich nur die Duschwand. Aber geil war es trotzdem wieder.

Von innen und außen gereinigt, rubbelte ich meinen muskulösen Körper trocken, ließ vor dem Spiegel ein wenig den Bizeps spielen und war vollkommen zufrieden mit mir und der Welt. Ich griff nach den tannengrünen Boxershorts und schlüpfte in eine saubere Jeans. Die war noch so eng vom Waschen, dass ich meinen Schwanz nur mit Mühe darin verstaut bekam. Ein weißes Shirt, das meine Beule nicht bedeckte – Frauen sahen dort gerne hin – ein dicker Wollpullover. Es war fast 19 Uhr, als ich anfing, die verdammten Schneeketten zu suchen. Wenigstens fand ich dabei meine Snowboardkiste, aus der ich mir noch Schal, Handschuhe und eine uncoole Mütze griff. Und – man glaubt es nicht – ganz unten stieß ich auf die Box mit den Schneeketten. Yes!

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