Schott Azur

Schott Azur

erotische Kurzgeschichte

von

Carry O

ERSTVERÖFFENTLICHUNG

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Es ist ein lauer Sommerabend im August. Bereits seit Mittag sind wir mit Freunden zum Baden an deiner Schott Azur. Ein kleiner Schotterteich auf deinem Grundstück, der durch Bäume, Sträucher und Hecken vor neugierigen Blicken geschützt und Fremden nicht zugänglich ist.

Ein Gast nach dem anderen beginnt sich zu verabschieden, und nur noch wir beide bleiben zurück. Müde nach diesem langen, heißen Tag breiten wir unsere Handtücher auf das noch warme Fleckchen Wiese am Waldesrand. Wollen diesen herrlichen Abend noch ein bisschen im Freien genießen, dem Gezwitscher der Vögel zuhören, dem Zirpen der Grillen …

Ich kuschle mich in deinen Arm und betrachte die Sterne, die nun langsam am Himmel zu leuchten beginnen. Eigentlich will ich nur noch schlafen. Die Augen fallen mir bereits zu, als du mich plötzlich ganz sanft mit deinem Daumen am Oberarm zu streicheln beginnst. Und mit einem Mal bin ich hellwach.

Wir sehen uns an, langsam kommst du mir nahe und unsere Lippen finden sich zu einem sanften Kuss.

Ich seufze auf und fühle das Begehren nach dir hochkommen. Zärtlich streichelst du meinen Bauch, meine Taille … und Wellen der Lust überrollen meinen Körper. Vorsichtig schiebst du deine Hand unter mein Shirt und tastest dich langsam nach oben. Ich halte die Luft an, als deine Finger sich unter das Oberteil meines Bikinis wagen und meine Brust berühren.

Deine Hände fühlen sich so zart an. Man würde nicht glauben, dass sie es gewohnt sind, auch harte Arbeiten zu verrichten.

Als du mit einer Fingerspitze über meine Brustwarzen streichst, entweicht mir ein Stöhnen. Nun gibt es kein Halten mehr für dich. Mit einer Bewegung ziehst du mir Shirt und Bikinioberteil aus. In deinen Augen sehe ich grenzenlose Leidenschaft und mich überkommt ein unbeschreibliches Verlangen. Ich reiße dir förmlich dein T-Shirt vom Leib, während du dich gleich darauf am Reißverschluss meiner Jeans zu schaffen machst. Es kommt mir wie eine Ewigkeit vor, bis ich mich endlich aus meiner engen Hose befreien kann. Ein Glück, dass du heute leger – nur mit Badehose – bekleidet bist. Nur diese kleinen Stückchen Stoff trennen uns noch voneinander … aber ein Griff, und es gibt nur noch die Luft, die zwischen uns vibriert.

Deine Hände wandern über meinen Körper, küssen meinen Hals, meine Brüste, meinen Bauch … Bis sie an meinem kleinen schwarzen Dreieck angelangt sind … Und noch tiefer … Heiß und feucht spüre ich die Erregung zwischen meinen Schenkeln. Spüre deine Zunge an meiner intimsten Stelle und habe Angst, meine Lust herausschreien zu müssen … Es ist unglaublich, in welche Erregung du mich mit deinen Fingern und deiner Zunge bringen kannst.

Stromschläge zucken durch meinen Körper und ich winde mich, jammere, und stöhne. Als du dich wieder meinem Mund zuwendest und mich mit loderndem Verlangen küsst, hätte ich am liebsten tausend Arme, um jeden Millimeter deines Körpers, deiner Haut, deines Haares zu berühren.

Ich will dich in mir spüren. Am liebsten jetzt, sofort. Aber vorher möchte auch ich dich mit meinen Händen, meiner Zunge verwöhnen …

Sanft, aber bestimmt, übernehme ich deshalb die Führung.

Meine Hände streicheln dein Haar, dein Gesicht, ich hauche zarte Küsse auf deine Lider, auf deine Lippen und gleite dabei langsam tiefer. Meine Erregung steigert sich ins Unermessliche, als ich mich deinem Nabel und den feinen Härchen nähere, die mir den Weg weisen.

Endlich haben meine Lippen ihr Ziel gefunden. Mit der Zunge umspiele ich deinen hoch aufgerichteten Penis, meine Lippen saugen sich an ihm fest. Mit meinem feuchten Mund benetze ich deinen Schaft, knabbere an ihm, küsse ihn … Als plötzlich ein Ruck durch deinen Körper geht und du mich unversehens an der Taille packst und auf den Rücken drehst.

Nun gibt es kein Halten mehr für dich. Tief und heftig und doch so unendlich zärtlich dringst Du in mich ein.

Ich umklammere Dein Becken mit meinen Beinen.Unsere Körper verschmelzen miteinander, werden eins. Ein Rhythmus, ein Wollen, ein Spüren und Fühlen.

Deine heiße Haut an meiner.Am liebsten würde ich dichmit jeder Pore in mich aufnehmen, dich verschlingen.

Mit jedem Stoß strömen Wellen der Lust durch meinen Körper.

Ich fühle mich wie im Fieber, glaube zu fliegen, immer höher. In bisher nie gekannte ekstatische Sphären.

Längst haben wir Zeit und Raum um uns vergessen. Es gibt nur noch dich und mich.

Die Weltum uns hält den Atem an, als du dich gleich einer gewaltigen Explosion in mich ergießt, und wir erstmals zusammen,vollkommen erschöpft aber unbeschreiblich glücklich, den Höhepunkt der Lust erreichen.

(mit freundlicher Genehmigung der Autorin)

© by Carry O

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