E-Mails für dich

E-Mails für Dich

erotische Kurzgeschichte

von

Carry O

– ERSTVERÖFFENTLICHUNG –

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Es ist Freitagvormittag, neun Uhr. Die Zeit scheint still zu stehen. Fünf Stunden noch bis Dienstschluss, und fünfeinhalb, bis ich dich endlich wiedersehe.
Die ganze Woche über hatte ich Vollstress, aber ausgerechnet heute, wenn du nach Tagen der Abwesenheit endlich wieder im Lande bist, habe ich nichts zu tun, das die Zeit schneller vergehen lässt und mich auch nur ein klein wenig ablenkt. Mein Chef ist auf Dienstreise, und ein Großteil der Kollegen hat am heutigen Fenstertag Urlaub genommen.

Anrufen darf ich dich auch nicht. Du hast einen stressigen Job, und verbringst viel Zeit am Telefon. Auch sitzen deine Chefs in deinem Blickfeld, oder besser, du im Blickfeld deiner Chefs, und private Telefonate sind nirgendwo erwünscht.
Da fällt mir etwas ein. Wenn schon nicht telefonieren und simsen, wozu gibt es E-Mails? Aber nicht die üblichen Mails, die wir uns normalerweise schreiben. Nein. Es müssen Mails mit ganz besonderem Inhalt sein, denn heute scheint dir dein Job wieder mal wichtiger zu sein als ich.

Bis auf eine kurze Nachricht heute Morgen, nach Tagen der Trennung, habe ich bisher noch nichts von dir gehört.

Dabei sehne ich mich so nach dir.

Fieberhaft überlege ich, was ich schreiben könnte, um die Zeit bis zu unserem Wiedersehen heute Nachmittag zu überstehen.

Und bald weiß ich auch schon, wie ich beginnen werde, um deine Aufmerksamkeit ganz auf mich zu lenken …

Ins Betreff-Feld schreibe ich: „Eine geile Geschichte für dich“
Ich kenne dich gut genug, um zu wissen, dass schon das Wort „geil“ dich dazu bringen wird, mein Mail noch vor den anderen, geschäftlichen, zu lesen.
Aber, wie soll es weitergehen?

Ich muss mir eine Geschichte ausdenken, die dich nicht nur erregt, sondern auch „mitarbeiten“ lässt.

Gedankenverloren streiche ich mir mit der Hand über den Ansatz meiner Brüste. Wünschte, es wäre deine Hand. Ach, wie gerne hätte ich dich jetzt hier bei mir.
Ich habe mir für heute extra die tief dekolletierte weiße Bluse und den schwarzen, engen Rock mit dem langen Schlitz vorne angezogen. Wenn ich auf dem Bürostuhl sitze, öffnet sich der Schlitz so weit, dass man beinahe meine Scham sehen kann, die nur notdürftig von einem schwarzen Spitzen-String bedeckt wird. Meine 12 cm Heels runden das Outfit ab. Du liebst diese Kleidung an mir.

Ob ich dir schreiben soll, dass ich heute den geilen Rock trage, der dich immer so scharf macht?

Hm, ich denke, ich weiß, wie ich es anstellen werde …
Erst zögernd, dann immer schneller, bewegen sich meine Finger über die Tasten.

Hi, mein Schatz!

Ich sitze allein in meinem Büro und muss ständig an dich denken. Lauter schmutzige Gedanken. Wenn du wüsstest …

Ich stelle mir vor, dass du am Schreibtisch gegenüber sitzt und mich beobachtest. Und was du dabei zu sehen kriegst ist sooo geil.

Nun aber lehne dich zurück und genieße:

Ich trage meinen megascharfen schwarzen Rock, einen schwarzen Spitzen-BH, den meine durchsichtige weiße Bluse mehr betont als verbirgt und meine Killer-Heels … nur für dich.

Ich rolle meinen Sessel zurück und stütze meine Füße auf den Schreibtisch. Der Schlitz meines Rockes öffnet sich weit. Ich kann sehen, wie du zu schlucken beginnst, als du das Stückchen transparenten Stoffes siehst, das jetzt schon ganz feucht ist.

Langsam gleitet meine Hand am Oberschenkel entlang, immer höher, bis ich mein Höschen berühre. Meine Lustknospe hat sich bereits aufgerichtet, und ich necke sie mit meinen Fingern.

Unruhig rutscht du auf deinem Bürostuhl hin und her. Versuchst, einen besseren Blick auf meine intimste Stelle zu erhaschen.

Ohne dich weiter zu beachten, schiebe ich meinen Rock weiter nach oben und hake meine Finger unter den Gummibund des Strings. Langsam ziehe ich ihn die Schenkel hinunter und entblöße meinen lüsternen Unterleib. Zwischen halb geschlossenen Lidern beobachte ich dich. Sehe, wie du mit deinen Händen an dir herumzuspielen beginnst. Nein mein Liebster, so haben wir nicht gewettet. Jetzt bin ich an der Reihe …
Schreib mir, was du mit MIR anstellen willst, schreibe mir, wie diese Geschichte weiter gehen soll.
Mit einem zufriedenen Lächeln drücke ich auf „Senden“.
Es dauert nicht lange, und das Signal für den Posteingang ertönt. Und siehe da, mein Schatz hat angebissen.

Du schreibst:

Ich krieche unter deinen Schreibtisch und genieße den Anblick deiner nackten Muschi. Oh, sie gefällt mir so. Ich spreize ein wenig deine Beine und lasse meine Hände unter deinen Rock wandern, taste und küsse mich deine Schenkel hinauf. Der lange Schlitz in deinem Rock kommt mir dabei zu Hilfe. So kann ich mit Leichtigkeit deine Liebesperle erreichen. Sanft drücke ich sie, massiere sie, lasse meinen Finger deine feuchte Öffnung umspielen … Genieße es, wie du zusammenzuckst.

Mir wird ganz heiß, als ich deine Zeilen lese.
Mit fliegenden Fingern tippe ich meine Fantasien.

„Mir ist so heiß, ich muss meine Bluse öffnen. Meine Brustwarzen sind so hart, dass sie beinahe schmerzhaft an meinen BH drücken. Mit einer Hand greife ich mir ins Dekolleté und beginne meine Brüste zu massieren, spiele mit meinen harten Nippeln , mit der anderen greife ich nach unten, zu meiner pulsierenden Knospe, und drücke deinen Finger fester auf meine glänzende, heiße Perle.
Senden

Pling. Dein nächstes Mail erreicht meinen Posteingang.

Du drückst mit kreisenden Bewegungen deine Hand auf meine und massierst gleichzeitig mit mir deinen Lustknopf.

Ich höre dich stöhnen. Oh ja. Du bist schon so erregt, dass du dich kaum noch zurückhalten kannst. Wirfst dich auf dem Sessel hin und her. Ich spüre deine glitschige Nässe in deiner Spalte.

Du genießt meine Berührungen, brauchst sie … verlangst nach mehr …
Mein Schwanz pocht hart am Reißverschluss meiner Jeans. Ich habe das Gefühl, dass mir bald die Eier platzen.

Ich muss meine stahlharte Rute aus ihrem Gefängnis befreien …
Siehst du, wie stramm sie steht… nur für dich?

Mein Körper wird von Wellen der Lust überrollt.
Mit zittrigen Fingern schreibe ich weiter:

Meine Schenkel sind von Lusttropfen benetzt, kleine Schweißperlen sammeln sich unter meiner Bluse …

Blitze zucken durch meinen Unterleib.

Senden

Kaum habe ich mein Mail gesendet, antwortest du mir auch schon.
Mit meinem Mund komme ich ganz nahe an deine triefende Lustgrotte. Öffne meine Lippen, umkreise deinen Kitzler mit meiner Zungenspitze, sauge mich an deiner Möse fest, tauche ein in dein gieriges Muschiloch. Hmm, du lüsternes Weib, du schmeckst so gut.

Der Geruch von purer Geilheit liegt in der Luft.
Du bist mittlerweile so nass, dass mir dein Saft schon übers Kinn tropft.
Dein lustvolles Stöhnen macht mich so an … Oh ja Baby …

Ich kann kaum noch klar denken, als ich deine Zeilen lese und antworte:
Du machst das so gut. Spürst du das Feuer, das in mir lodert? Ich habe Angst zu verbrennen, wenn ich dich nicht gleich in mir spüre.

Ich.Will.Dich.

Senden Senden Senden!!!

Posteingang – allein der Signal-Ton lässt Schauer der Wollust durch meinen Körper jagen.

Mit angehaltenem Atem lese ich, was du geschrieben hast. Ich weiß, dass du deinen Höhepunkt noch nicht ganz erreicht hast, und ich will in derselben Sekunde spüren, was du spürst, möchte in derselben Sekunde die Erfüllung erleben, die du erlebst.
Ich presse meine raue Zunge auf deine geschwollene Knospe und taste mich gleichzeitig mit meinen Fingern zu deinem nassen Loch, das du mir bereitwillig öffnest. Lasse sie vorsichtig hinein gleiten. Dein Seufzen sagt mir, dass es dir gefällt.

Langsam beginne ich dich mit meinen Fingern zu vögeln, stoße sie dir in deine Möse. Erst langsam, dann immer schneller und fester. Deine Muschi glüht. Du stöhnst und jammerst, bettelst nach mehr. Du schmilzt unter meiner Zunge und meinen Händen dahin. Dein Becken bebt vor Erregung. Oh ja, es gefällt dir, wie ich dich ficke.

Du zerfließt …
Du schreist vor Lust …
Ja, jetzt … gemeinsam mit MIR

 

(mit freundlicher Genehmigung der Autorin)

© by Carry O

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