Unschuld aus dem Hurenhaus

Die Unschuld aus dem Hurenhaus

eine erotische Kurzgeschichte

von Ava Pink

 

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Berenicé ist die Tochter der Hure Julié Lacroix und wächst im Bordell von Madame Ludmilla auf. Julié möchte nicht, dass ihre Tochter in ihre Fußstapfen tritt und versucht mit allen Mitteln die junfräulichkeit ihrer Tochter zu bewahren, um sie gut verheiraten zu können. Berenicé jedoch hält nichts davon und beginnt ein Verhältnis mit der Hure Lilou. Die erotischen Abenteuer mit der lasziven Lilou wecken in Berenicé den Wunsch nach immer mehr….

 

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Leseprobe: Die Unschuld aus dem Hurenhaus

(mit freundlicher Genehmigung der Autorin Ava Pink)

 

„Na, hast du wieder den Schwachsinnigen heiß gemacht?“, kam es von der Tür, und Berenicé stöhnte kaum hörbar auf.
„Lilou“, zischte sie, während sie langsam aufstand. „Du sollst Jacques nicht so nennen.“
„Du sollst Jacques nicht so nennen“, äffte Lilou Berenicé nach. „Dein Leben muss sehr trostlos sein, wenn du dich schon mit den Dienstboten abgibst“, spottete Lilou und ging lasziv auf Berenicé zu.
Berenicé drückte den Rücken durch. Sie konnte diese aufgetakelte, überhebliche Person auf den Tod nicht ausstehen. Lilou war nur wenig älter als Berenicé, tat jedoch so, als wäre sie eine Frau von Welt. Ihr feuerrotes Haar war wie üblich zu einer prachtvollen Frisur aufgetürmt, und an ihrem üppigen Körper trug sie nicht mehr als ein hauchdünnes Negligé, welches unter dem ausladenden Busen gerafft war.
„Sieh, was ich habe“, flötete Lilou und schwenkte einen Parfumflakon vor Berenicés Nase. „Von dem Vicomte Nemours. Es ist schon das zweite Mal in dieser Woche, dass er mich besucht und mir etwas mitbringt. Ich glaube, er will mich zu seiner Mätresse machen.“
„Ha“, entfuhr es Berenicé. „Er beschenkt dich nur, damit du dich seinen abartigen Wünschen hingibst. Kein anderes Mädchen möchte mehr mit ihm aufs Zimmer, nachdem er fast jede schon windelweich geprügelt hat.“
Lilou funkelte Berenicé wütend an.
„Was weißt du denn schon? Du bist doch bloß eifersüchtig, weil Madame Ludmilla und deine Mutter dich nicht ficken lassen“, grinste sie bösartig. „Der Vicomte mag es eben ein wenig härter, aber da kommt er mir genau recht.“ Sie ging noch einen Schritt auf Berenicé zu, bis sich ihre Nasenspitzen fast berührten.
„Aber du hast ja von solchen Sachen keine Ahnung, du kleine Jungfrau“, säuselte Lilou und streckte eine Hand nach Berenicé aus. Sachte berührte sie deren Hals und ließ sie unerträglich langsam zu Berenicés Dekolleté streichen.
„Wie fühlt sich das an, du kleine Unschuld? Macht es dich nicht unendlich wütend, dass du als alte Jungfer enden wirst? Kein Mann wird dich je berühren, weil Maman es nicht zulässt und darauf wartet, dass jemand ihre hübsche Kleine heiratet. Und wir wissen beide, dass das nie passieren wird. Du bist nur die Tochter einer Hure.“
Berenicé atmete schwer. Ihr Gesicht glühte, und sie glaubte, auch ihr restlicher Körper stünde in Flammen. Es ist Lilou, hämmerte es in ihrem Kopf. Schlag ihr in das dämlich grinsende Gesicht.
Doch Berenicé rührte sich nicht von der Stelle. Stattdessen begann ihr Körper, auf Lilous Zärtlichkeiten zu reagieren. Durch das halbdurchsichtige Stückchen Stoff sah Berenicé Lilous aufgerichtete Knospen. Ein Schauder lief über ihren Rücken und ihre eigenen Nippel begannen sich wohlig zusammen zu ziehen.
„Es scheint dir zu gefallen“, hauchte Lilou und fuhr sich mit ihrer dunkelroten Zunge über die vollen Lippen.
Ihre Hand glitt weiter und berührte Berenicés Busen. Berenicé schloss die Augen und stöhnte leise auf. So, ja genau so wollte sie angefasst werden. Das war es, wonach ihr junger Körper sich sehnte – aber doch nicht von Lilou! Sie musste diesem Treiben ein Ende bereiten, aber es fühlte sich so himmlisch an. Es könnte jeden Moment jemand ins Zimmer kommen und dann würden sowohl sie als auch Lilou Ärger bekommen, aber Berenicé wollte nicht, dass Lilou aufhörte. Ihr Unterleib kribbelte. Zwischen ihren Schenkeln breitete sich ein warmes Gefühl aus und Berenicé spürte, wie sich ein kleines Rinnsal feuchten Saftes den Weg aus ihrer Muschi ins Freie bahnte. Sie brannte. Man hatte sie in glühende Lava getaucht und jetzt stand ihr Körper lichterloh in Flammen. Berenicé bewegte sich nicht. Zu gerne hätte sie ihre Hand ausgestreckt und nach Lilous vollen Brüsten gegriffen. Sie wollte diese prallen Titten kneten, ihren Kopf darin versenken und an den dunklen Nippeln saugen. Doch sie konnte diesem Trieb nicht nachgehen. Berenicé mochte Lilou nicht, ja, sie verabscheute dieses Miststück. Sie wollte nicht, dass Lilou merkte, wie sie unter ihren Berührungen zu Wachs wurde und diese genoss.
Dafür ist es schon zu spät, höhnte die kleine Stimme in Berenicés Kopf. Das ganze Haus kann dein Keuchen hören.
Schlagartig öffnete Berenicé die Augen und schwankte. Sie machte einen Schritt rückwärts und fiel der Länge nach über den Stuhl, der hinter ihr stand. Verdattert hockte sie auf dem Boden und funkelte Lilou böse an.
„Bist du noch bei Trost?“, wetterte sie. „Wenn das jemand gesehen hätte.“
Lilou grinste und streckte Berenicé die Hand hin.
„Dann sollten wir dafür Sorge tragen, dass uns das nächste Mal niemand überraschen kann“, sagte sie und zog Berenicé auf die Füße.
„Wie meinst du das?“, fragte Berenicé, während sie ihr Kleid glatt strich.
„Heute Abend, in meinem Zimmer“, hauchte Lilou Berenicé ins Ohr und ließ ihre Zungenspitze über das zarte Ohrläppchen tanzen.
„Nein!“, erwiderte Berenicé bestimmt. „Du bist widerlich. Das eben war widerlich.“
Lilou lachte erheitert auf.
„Meine kleine Unschuld, du bist so nass, dass ich deinen Mösensaft riechen kann. Und du willst mir erzählen, es hat dir nicht gefallen? Du schleichst dich heute Abend gegen neun Uhr in mein Zimmer“, sagte sie plötzlich ernst und umfasste grob Berenicés Kinn, sodass diese ihr direkt in die Augen sehen musste.
„Du kannst mich nicht zwingen“, ächzte Berenicé.
„Doch, kann ich“, grinste Lilou diabolisch. „Aber vielleicht möchtest du ja auch, dass Madame Ludmilla und deine Mutter von den Löchern in den Wänden erfahren?“

Berenicé sog die Luft ein und Tränen schossen ihr in die Augen.
„Du weißt davon?“, fragte sie entgeistert.


„Sicher weiß ich davon, und nicht nur ich“, erwiderte Lilou. „Es macht mich an, wenn du mir zusiehst. Sag mir, Berenicé, fasst du dich dabei selber an? Ich wette, du reibst deine kleine nasse Möse, wenn du zuguckst, wie ich gefickt werde.“
Berenicé wurde blutrot. Sie versuchte, Lilous Blick auszuweichen, doch diese hielt ihr Kinn immer noch fest.


„Willst du, dass ich dich lecke, Berenicé? Willst du, dass meine Zunge mit deiner süßen Muschi spielt?“ Lilou stöhnte gekünstelt auf und befeuchtete ihre Lippen. „Ich würde meine Finger in deiner Grotte versenken und es dir richtig besorgen. Ich will deinen süßen Mund küssen und dir dieses lästige Kleid vom Körper reißen. Oh, Berenicé, fass mich an.“


„Nein!“, flüsterte Berenicé, doch es klang nicht sehr überzeugend.
„Fass mich an!“, wiederholte Lilou und drückte Berenicés Kinn weiter zusammen.
Mit zittrigen Fingern folgte Berenicé der Aufforderung. Langsam tastete sich ihre Hand zu Lilous Schritt und ließ sie dann dort ruhen.

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