Tagebuch der Lust

Cover: Tagebuch der Lust

Tagebuch der Lust

 

von

Ava Pink

 

Die junge Victoria muss gegen ihren Willen den viel älteren aber reichen Plantagenbesitzer Caleb Sheldon heiraten. In ihrer Ehe erfährt sie jedoch nicht die erhoffte Liebe sondern Misshandlung und Vernachlässigung. Sie versinkt immer mehr in Trostlosigkeit. Eines Tages fasst sie den Plan, als Miss Antoinette die reichen Männer von Atlanta zu beglücken. Doch ihr Herz sehnt sich nach einem anderen Mann. Wird sie Jethro, Calebs Sohn, für sich gewinnen können?

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Leseprobe: Tagebuch der Lust

(mit freundlicher Genehmigung der Autorin Ava Pink)

 

„Was hast du getan, Matthew?“, wisperte ich, unfähig einen klaren Gedanken zu fassen.

„Sie gerettet, Miss Victoria“, antwortete er schlicht. „Es war schon längst überfällig.“

„Aber Matthew! Wenn Mister Caleb das herausfindet, prügelt er dich zu Tode. Du hättest nicht …“ Meine Stimme versagte und ich brach in Tränen aus.

„Es ist alles gut, Miss Victoria“, versuchte er mich zu beruhigen und berührte scheu meinen Arm. „Molly sagte mir, dass Sie fortgeritten sind, und ich habe mir Sorgen gemacht. Die anderen haben mir erzählt, dass Sie bei den Hütten waren, und ich ahnte, dass Mister Cranton wieder einmal betrunken hier herumstreift. Ghost kam mir entgegen gelaufen, und da wusste ich, wo ich Sie finde. Er hätte Ihnen wehgetan, Miss Victoria“, sagte er mit Nachdruck.

„Ich weiß“, sagte ich leise. „Und ich danke dir von Herzen, Matthew. Das bleibt unter uns! Niemand wird es je erfahren.“

Es musste mittlerweile fast Mitternacht sein, denn es war stockdunkel. Einzig der Mond spendete uns ein klein wenig Licht und als ich Matthew ansah, wuchs wieder dieses unbändige Verlangen in mir. Zitternd streckte ich meine Hand nach ihm aus und berührte sachte seine Brust. Sein Atem beschleunigte sich und ich fühlte durch das dünne Hemd, seinen erhöhten Herzschlag.

„Bitte, Miss Victoria, tun Sie das nicht“, bat er nicht sehr überzeugend.

Mein Blick war fest auf seine dunklen Augen gerichtet, meine Hand strich zart über seinen Körper.

„Ich kann nicht anders“, flüsterte ich. „Ich will dich, seit ich dich das erste Mal sah.“

Matthew schloss für den Bruchteil einer Sekunde die Augen, dann zog er mich stürmisch in die Arme und presste seine Lippen auf meine. Ich fühlte sein Begehren, seine Leidenschaft. Ich öffnete meinen Mund, um seiner Zunge Einlass zu gewähren, und als sich unsere Zungenspitzen berührten, entfuhr mir ein kleiner Seufzer. Matthew war stark und zärtlich zugleich. Ich lag in seinen Armen und fiel in einen unbeschreiblichen erotischen Taumel, als seine Hände langsam über meine Wirbelsäule fuhren. Das, was wir taten, konnte für ihn den Tod bedeuten, doch diese Welt lag in diesem Moment in weiter Ferne für uns. Sein Unterleib presste sich gegen meinen Bauch, und ich spürte seine Erektion durch die vielen Lagen Stoff meines Kleides. Meine Knospen richteten sich beinahe schmerzhaft auf, und ich merkte, wie meine Scham feucht wurde. Langsam bettete Matthew mich auf den Boden und zog sein Hemd aus. Fürsorglich legte er es mir unter den Kopf und küsste mich dann wieder stürmisch. Als meine Hände über seinen Rücken fuhren, hielt ich kurz inne. Seine Haut war von unzähligen Narben und Striemen bedeckt, und ich spürte einen Stich im Herzen.

„War das Mister Cranton?“, fragte ich, und Matthew nickte.

Ich streichelte zärtlich über die Narben und ließ meine Hände zu seinem Po wandern. Er stöhnte auf, als ich leicht hinein kniff und verbarg seinen Kopf an meinem Hals. Seine Zunge war feucht und heiß, als er damit meine pulsierende Schlagader liebkoste und sich langsam zu meinem Dekolletee vortastete. Mit geschickten Fingern öffnete er das Mieder und befreite meine erregten Brüste. Er ließ seine Zunge über meine harten Nippel tanzen, biss leicht hinein und begann dann begierig zu saugen. Ein Stöhnen kam über meine Lippen. Durch meinen Körper schoss eine heiße Welle, die sich ihren Weg in meinen Unterleib bahnte und sich dort in einem Schwall süßer Feuchte ergoss. Matthews Körper war der eines schwarzen Gottes. Er war so wunderschön und stark, dass ich jeden Millimeter davon berühren und schmecken wollte. Ein herber Duft ging von ihm aus. Es war eine Mischung aus süßlichem Schweiß und würzigem Sandelholz. Dieser Geruch drang in meine Nase und ließ mich erregt aufstöhnen. Ich drängte meine Hände in seine Hose und zog sie ihm über die Schenkel. Meine Augen weiteten sich, als ich seinen prächtigen Schwanz sah, der drohend in die Höhe stand. Erfreut lächelte ich Matthew an, ehe ich danach griff und begann, den harten Prügel durch meine Hand gleiten zu lassen. Mit dem Daumen teilte ich den kleinen Schlitz an der beschnittenen Eichel, die im Mondlicht prall und glänzend schimmerte. Unterdessen zwirbelte Matthew meine Nippel mit seinen Fingern und eine neue Woge meines Saftes, lief mir an den Schenkeln entlang. Ich zog mein Kleid in die Höhe, um Matthew mein nasses Loch zu präsentieren. Als seine Finger sanft durch die feuchte Spalte glitten, bewegte sich mein Unterkörper wie von alleine in seine Richtung. Er zog die Schamlippen auseinander und begann, meine Klitoris zu massieren. Ich warf meinen Kopf zur Seite und verstärkte meine Bewegungen, sodass Matthews Finger immer weiter eindringen konnten. Gleichzeitig packte ich seinen Schwanz härter und ließ ihn durch meine Hand gleiten, bis aus dem kleinen Schlitz die ersten glänzenden Tropfen traten. Mein ganzes Sein verzehrte sich nach diesem Mann. Mein Körper gehörte nicht mehr mir selbst, als er unerbittlich seine Finger in meine pulsierende Scham stieß. Und dann erlebte ich das, was Caleb gerne von mir gehabt hätte. Die ganze Lust sammelte sich an einem Punkt in meiner empfindlichsten Stelle, und ich kam zu einem Höhepunkt, der mir fast die Sinne raubte. Mein Saft schoss aus mir heraus und benetzte meine Beine und Matthews Hand. Er verteilte die Feuchte großzügig auf meiner Scham und seinem Penis und legte sich dann auf mich. Ich hatte das Gefühl, schrecklich zu fiebern. Doch es war ein Fieber der Leidenschaft, welches sich meines Geistes bemächtigte. Ich öffnete meine Schenkel und ließ Matthew in mich eindringen. Ganz sanft begann er seine Hüften zu bewegen, und ich spürte, wie sein harter Schwanz immer tiefer in mich glitt. Er füllte mich gänzlich aus, während er gleichzeitig seine Lippen über meine Knospen stülpte und daran knabberte. Ich schlang meine Beine um sein Becken, ließ ihn immer weiter in mich stoßen, bis ich merkte, wie sein Prügel zu zucken begann. Fast verzweifelt umklammerte ich Matthew, verbarg meinen Kopf in seiner Halsbeuge, als wir beide von einem Höhepunkt erfasst wurden, der uns laut aufschreien ließ. Sein Sperma schoss in mein Inneres, und mir war, als spürte ich jeden einzelnen Tropfen davon. Erschöpft sank ich zurück und genoss die letzten Zuckungen seines Schwanzes, ehe er sich aus mir zurückzog.

Ich hielt ihn noch immer im Arm und atmete schwer. Wir lagen einige Minuten eng umschlungen und lauschten dem Rauschen des Flusses und der nächtlichen Musik von Grillen und anderen Insekten. Ich fühlte mich entspannt und glücklich zugleich, denn ich hatte die Liebe erfahren, die mein Ehemann nicht bereit war, mir zu geben. Doch ich musste zurück. Zurück in meinen goldenen Käfig, zurück zu einem Leben, das ich nicht wollte. Widerwillig rappelte ich mich auf und schob Matthew sanft zur Seite. Ein letztes Mal streichelte ich über seine Wange und gab ihm einen innigen Kuss.

„Es wird Zeit“, wisperte ich. „Ich danke dir, Matthew. Für alles.“

Matthew half mir beim Aufstehen, und eilig knöpfte ich mein Kleid zu. Ich hätte alles dafür getan, um die ganze Nacht bei ihm zu bleiben. Ich wollte ihn in mir spüren, seine Haut berühren und seine heißen Küsse genießen. Aber es war unmöglich. Wir kamen aus unterschiedlichen Welten, und ich konnte nur beten, dass niemand meine Abwesenheit bemerkt hatte.

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