Insel der Göttinnen

Die Insel der Göttinnen

Eine erotische Kurzgeschichte aus

Fantasia – die Lust der alten Götter

von Ava Pink

(mit freundlicher Genehmigung der Autorin)

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Eine laue Brise wehte über das Mittelmeer, und obwohl die Sonne im Zenit stand, war es angenehm frisch. An Bord der „Kaledonia“, einer kleinen Segelyacht, lagen Til und sein Freund Mark an Deck und ließen sich die Sonne auf die Bäuche brennen. Die beiden langjährigen Freunde hatten die Reise entlang der griechischen Küste lange geplant. Es war Marks Abschiedsgeschenk vom Junggesellendasein, und Til hatte keine Kosten und Mühen gescheut, um die Reise zu finanzieren, auch wenn er nicht verstand, warum Mark sich auf ewig an Denise binden wollte. Til wäre nie in den Sinn gekommen, eine feste Beziehung zu führen oder gar zu heiraten. Es gab einfach zu viele schöne Frauen, und Til wollte sie alle – oder zumindest einen Großteil von ihnen. Mit seinen fünfundzwanzig Jahren hatte er eine beachtliche Liste seiner Eroberungen zusammengetragen und war wie ein Kriegsheld, der einen Orden erhält, stolz darauf. Wie viele Frauenherzen er letztendlich gebrochen hatte, vermochte Til nicht mehr zu zählen. Es interessierte ihn auch nicht. Die eine ging, die andere kam. Jede Nacht eine andere Frau in seinem Bett, manchmal auch gleich zwei.

„Selbst Casanova wäre neidisch auf mich“, witzelte er oft.

Egal wo er auftauchte, die Frauen lagen ihm zu Füßen, und er musste nur mit dem Finger schnippen, um sie ins Bett zu bekommen. Er bedauerte Mark aufrichtig, dass dieser schon seit drei Jahren nur noch Denise ficken durfte. Sicher, Denise war ein Hingucker, und bevor Mark mit ihr zusammen kam, hatte Til sie das ein oder andere Mal richtig durchgevögelt. Aber dann wurde sie wie eine Klette, bis Til schließlich die Idee kam, sie Mark vorzustellen. Hätte er gewusst, dass dieser Trottel sie direkt heiraten würde, hätte er Denise so weit wie möglich aus seinem Leben verbannt.

„Ich hoffe zu deiner Hochzeit kommen viele Singlefrauen. Obwohl, sie müssen gar nicht zwangsläufig solo sein. Ein kleiner Fick zwischendurch in der Besenkammer, mit einer gefrusteten Ehefrau, hat auch seine Vorteile“, grinste Til anzüglich und rieb sich seinen Schwanz. „Was glaubst du, in wie viele feuchte Muschis werde ich den kleinen Til wohl versenken?“

Mark lachte auf.

„Manchmal kannst du echt widerlich sein“, sagte er. „Denise wird ausrasten, wenn du ihre Freundinnen besteigst. Halte deinen Kumpel bitte nur ein einziges Mal im Zaum, Til.“

Til tat beleidigt und holte seinen steifen Schwanz aus der Badehose.

„Hast du gehört, mein Freund, was dieser böse Mensch da von uns verlangt? Keine Pussis ficken? Wo kommen wir denn dahin?“

„Mann, Til, pack das Ding ein“, lachte Mark und hielt sich die Augen zu. „Irgendwann fällt er noch ab, so oft wie du damit spielst. Du bist echt eine männliche Schlampe.“

„Jaaa“, meinte Til langgezogen und ließ seinen Prügel durch die Hand gleiten. „Und siehst du, wie es ihm gefällt?“

Mit einem Grinsen stellte er fest, dass sich auch die Badehose seines Freundes wölbte. Sein Schwanz machte einfach jeden an – ob Mann oder Frau. Zufrieden lächelnd verschränkte er die Arme hinter dem Kopf und legte sich wieder hin.

„Hast du schon mal daran gedacht, dass sich irgendwann eine Frau fürchterlich an dir rächen könnte?“, gab Mark zu bedenken und kratzte sich den erigierten Schritt. „Ich meine, wie lange willst du diese Spielchen noch treiben? Egal, wo du auf dieser Welt hinfliegst, das Einzige, an das du denkst, sind Frauen. Wer weiß schon, wie viele kleine Tils da draußen herumlaufen und auf die Menschheit losgelassen werden.“

„Ach, du meinst, ich habe irgendwo ein paar Kinder, von denen ich nichts weiß?“, spöttelte Til. „Na, wenn sie mein gutes Aussehen geerbt haben, soll es mir egal sein. Wir werden eine Armee gründen. Eine Armee mit dicken Schwänzen, und alle Weiber dieser Welt werden betteln, sie lutschen zu dürfen.“

„Du bist so asozial“, meinte Mark ernst. „Echt Bruder, du solltest langsam erwachsen werden.“ Damit stand Mark wütend auf und ließ Til alleine.

„Gib es zu, Mark! Du würdest doch auch am liebsten auf meinem Schwanz reiten“, rief Til ihm lachend nach, doch niemand lachte mit.

Til strich sich das blonde Haar aus dem Gesicht und fischte aus der Kühlbox, die neben ihm stand, eine Flasche Bier. Seine gute Laune war verflogen. Warum war Mark nur so ein Spießer geworden? Früher waren sie gemeinsam auf die Piste gegangen, hatten Frauen abgeschleppt und sich volllaufen lassen. Doch seit Mark mit Denise zusammen war, hatte er sich total verändert. Er fing sogar an, auf ein Haus zu sparen und brabbelte von Familie gründen.

Til nahm einen großen Schluck Bier.

„Fuck you, Denise!“, murmelte er und hoffte, sein Kumpel würde wenigstens die letzten drei Tage ihres Urlaubs genießen.

 

Til hatte den halben Tag in der Sonne gelegen und ein Bier nach dem anderen getrunken. Als er sich gegen Abend aufraffte, um sich in seiner Kajüte frisch zu machen, schwankte er.

„Ola, was für ein Seegang“, murmelte er und lachte leise.

Er hielt sich an der Reling fest und stolperte zu der Treppe, die ins Bootsinnere führte. Mark saß mit einem Buch in der Kombüse und sah kurz auf, als Til an ihm vorbei wankte.

„Wie viel hast du getrunken?“, fragte er schlicht.

„Keine Ahnung“, gab Til lallend zurück. „Die Box ist leer.“

Mark schüttelte den Kopf.

„Setz dich, ich mache dir einen Kaffee“, sagte er und erhob sich. „Ich habe gerade den Funk abgehört. Sie haben eine Unwetterwarnung durchgegeben. Du solltest also schnellstens wieder nüchtern werden. Ich habe nämlich keine Lust, dich aus dem Meer zu fischen, wenn du sturzbesoffen über Bord gehst.“

„Pff“, machte Til und lachte. „Ich war schon als Kind mit meinem Vater segeln, wie du weißt. Außerdem bin ich der Kapitän von dem Kahn hier, also lass deine Vorhaltungen! Ich geh jetzt erst einmal duschen.“

„Was ist mit dem Kaffee?“, wollte Mark genervt wissen, doch Til winkte ab.

„Kipp einen Schluck Whiskey rein, dann trink ich ihn später.“

„Ich gebe dir mit Sicherheit nicht noch mehr Alkohol“, sagte Mark bestimmend, erntete jedoch nur ein spöttisches Grinsen.

„Wenn der Kapitän Whiskey verlangt, gibst du ihm gefälligst Whiskey, du Landratte. Oder willst du eine Meuterei anzetteln?“, machte Til sich lustig. „Ich werde jetzt duschen, und dann gibt es Whiskey für alle!“

Lachend torkelte er in seine Kajüte, zog die Badehose aus und warf sie achtlos in die Koje. Dann stellte er sich vor den Spiegel, posierte wie ein Bodybuilder und wackelte mit den Hüften, so dass sein Penis hin und her schaukelte.

„Keine Brautjungfern vögeln, tz“, motzte er leise und begann seinen Schwanz zu reiben. „Der spinnt doch, was Kleiner?“ Til schaute mit glasigen Augen seinem Spiegelbild zu, während er seine Hand immer weiter um den Penis schloss.

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Ein Kommentar

  1. Annette Annette sagt:

    Tja, da konnte der Gute nicht genug bekommen und jetzt sieht er mal, wie es ist 🙂

    Hat mir gut gefallen, die Geschichte und die Art zu schreiben, da freue ich mich auch schon auf mehr ….

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