Lustbeweise

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eine Sammlung erotischer Geschichten

von Aurora Estella Alvarez

 

Diese zweite, Überarbeitete Auflage enthält neben allen bereits erschienenen Werken von Aurora Estella Alvarez eine exklusive, bisher unveröffentlichte Bonus-Story.

Aus verschiedenen Blickwinkeln erzählt die Autorin in zehn Geschichten von erotischen Wünschen Fantasien und Begierden ihrer Akteure und vermittelt einen abwechslungs- und facettenreichen Einblick in die Welt der Erotik.

 

Wie man es von Aurora Estella Alvarez gewohnt ist, werden die expliziten Darstellungen der erotischen Interaktionen ihrer Figuren von einer stilvollen Geschichte umhüllt.

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Nicht geeignet für Jugendliche unter 18 Jahren.


 

Leseprobe zu „Lustbeweise“

(Mit freundlicher Genehmigung der Autorin)

 

Hannah hatte das dumme Gefühl, dass Tim sie schon wieder verarschen wollte. Wie konnte sie ihm nur beweisen, dass sie nicht das langweilige Mauerblümchen war, für das er sie hielt?

Schnell leerte sie ihren Cocktail. Es war bereits der zweite innerhalb einer halben Stunde und langsam spürte Hannah, wie der Alkohol in ihrem Hirn eine angenehme Leichtigkeit entstehen ließ.

Auch Tim war längst nicht mehr nüchtern. Gerade sah er sie abschätzig an.

„Warum glupscht du denn so? Habe ich einen Pickel im Gesicht?“

„Ich frage mich … aber nein, das ist nichts für dich.“ Tim widmete sich wieder seinem Getränk.

„Jetzt sag´ schon. Was soll nichts für mich sein?“ Hannah hasste es, wenn Tim sie behandelte als wäre sie seine kleine Schwester.

„Naja …“, er zögerten erneut, „Wir könnten eine Wette abschließen. Eine Wette der etwas anderen Art.“

Hannah starrte ihn verständnislos an.

„Was zum Himmel meinst du?“

„Ganz einfach: Du begibst dich in meine Hände und beweist mir, dass ein kleines, geiles Luder in dir steckt.“ Marc grinste anzüglich.

Hannah verstand kein Wort von dem, was er da sagte. Was meinte er mit „in seine Hände begeben?“

„Sag mal hast du zu viel „Shades of Grey“ gelesen oder was? Willst du mir jetzt den Hintern versohlen oder wie?“

„Vielleicht. Aber vor allem möchte ich, dass du tust, was ich dir sage. Drei Tage lang. Ich bestimme die Regeln. Du kannst selbstverständlich Nein sagen, aber dann verlierst du die Wette.“

„Moment mal. Ich möchte aber nicht, dass du mich schlägst oder perverse Sachen mit mir machst.“

„Definiere pervers.“

Hannah zögerte. Ja, was war für sie eigentlich pervers?“

„Also, ich möchte nicht, dass du mich schlägst.“

„Gut. Sonst noch irgendwelche No-Gos?“

Ich glaube, ich bin echt im falschen Film, dachte Hannah. Selbstverständlich hatte sie als absolute Leseratte auch „Shades of Grey“ verschlungen und ja, einige Szenen hatten ihr durchaus gefallen. Aber sie war nicht die naive, halb verhungerte Ana Steel und Tim hatte rein gar nichts mit SM-Anhänger und Multimillionär Christian Grey gemeinsam.

„Können wir jetzt erstmal über den Einsatz sprechen? Was bekomme ich, wenn ich gewinne?“

„Hmm“, Tim überlegte. Also, wenn du gewinnst, werde ich dich nie mehr als prüde und verklemmt bezeichnen.“

„Und weiter? Das ist ja wohl noch nicht alles!“

„Eine Woche all-inclusive auf Mallorca?“

„Ägypten!“

„Meinetwegen.“

 

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